7. März 2020, Alte Turnhalle, Giswil

Gschicht:

 


2018


Der fünfte Obwaldner Fälimärt in Giswil kann als grossen Erfolg bezeichnet werden. Nebst der grossen Besucherzahl ist die Auffuhr von Wildfellen gegenüber 2017 stark angestiegen. Nebst dem traditionellen Fellhandel standen die Kameradschaft und das gemütliche Zusammensein im Mittelpunkt.

Gegenüber den vergangenen Jahren verzeichnete der Obwaldner Fälimärt eine Rekordzunahme an Wildfellen. Die Auffuhr im Gesamten nahm um rund 62% zu und es gingen über 400 Fuchsfelle über den Händlertisch.

Wie schon in den vergangenen Jahren ergänzten verschiedene Aussteller mit ihren Arbeiten und Produkten den Fälimärt Giswil. Hansruedi Riebli zeigte einen Einblick in seine Tätigkeit als Tierpräparator. Waffen Ming aus Lungern zeigte neueste Trends aus der Jagd. Ebenfalls war mit Wildmaler Moser, einer der bekanntesten Tiermaler der Schweiz in Giswil anzutreffen. Die Schneiderin Mary Burch bot verschiedene Artikel mit Jagdmotiven zum Kauf an und in der Tombola mit 120 Preisen konnte jeder Besucher sein Glück im Loskauf versuchen. Jagdgewehre, Bikes, Kaffeemaschinen oder Obwaldner Jagdpatente standen am Gabentisch zum Abholen bereit.



2017


Grosser Besucherandrang!

Trotz den schlechten und in den Keller gefallenen Fellpreisen begaben sich eine grosse Anzahl Jäger mit ihren Fellen in die Giswiler Turnhalle zum vierten Obwaldner Fälimärt. 263 Füchse, 32 Marder und 4 Dachse fanden den Weg zu den zwei anwesenden Fellhändlern. Je nach Qualität zahlten diese 8-10 Franken für ein Fuchsfell, oder 20 Franken für einen Marder. Das ist im Vergleich zu früheren Jahren sehr wenig.

Nebst dem Fellhandel zeigte Tierpräparator Hansruedi Riebli vom Kleinteil verschiedene Tier-Präparate, welche von ihm ein sozusagen zweites Leben erhalten haben. Ganz besonderes Interesse weckte das kürzlich präparierte Haupt von einem männlichen Bison, welcher in Giswil auf dem Heimwesen im Geri gelebt hat. Bei einem Verkaufsstand der Besitzerfamilie Enz vom Kleinteiler-Geri konnte man das würzige und kräftige Bisonfleisch an Ort kosten und auch kaufen. Weitere Verkaufsstände bildeten einen Teil des gelungenen vierten Fälimärtes. Nicht zu vergessen die grosse Tombola, eine ausgezeichnet funktionierende Festwirtschaft mit musikalischer Unterhaltung durch die Allrad-Örgeler und das Trio St. Jakob. Auch die Ranzgadä Bar, die in diesem Jahr an einem neuen Standort aufgestellt wurde, sorgte dafür, dass die Besucher bis in die frühen Morgenstunden gemütlich beisammen sein konnten.



2016


Neuer Standort!

Um dem wachsenden Zuschauerinteresse gerecht zu werden, fand am 20. Februar 2016 der 3. Obwaldner Fälimärt erstmals in der alten Turnhalle auf dem Schulareal in Giswil statt.

Die Auffuhr von hauptsächlich Fuchsfellen lag hinter den Zahlen des Vorjahres zurück. Dies war dem schneearmen Winter, sowie der verkürzten Jagdzeit auf Meister Reinecke zuzuordnen. Trotzdem rückten viele Jäger, vorab aus den Kantonen Ob- und Nidwalden, dem Kanton Luzern und vom Berner Oberland mit ihren Fäli in Giswil an.

Tierpräparator Hansruedi Riebli aus Giswil zeigte in einer Ausstellung seine vielen naturgetreu präparierten Tiere. Die Präsentation seiner vielseitigen Arbeit dürfte mit ein Grund gewesen sein, dass so viele Familien den Obwaldner Fälimärt besucht haben. Ergänzt wurde der Fälimärt mit einer Ausstellung von der Waffenwerkstatt Ming aus Lungern und einem Verkaufsstand von "Handmade by Regula".

Nebst der Verpflegung für Speis und Trank fehlte in Giswil auch die musikalische Unterhaltung nicht. Mit der Nachwuchs-Kapelle "Melchaa-Dossen-Echo" und Wilti Grioss kamen die Besucher echte volkstümliche Kost zu Gemüte geführt.



2015


Runde 2!

Durch den überwältigenden Starterfolg des 1. Obwaldner Fälimärts freuten sich die Organisatoren auf die Durchführung des 2. Obwaldner Fälimärts. 

Am 21. Februar 2015 fand bei arktischer Kälte der 2. Obwaldner Fälimärt in Giswil statt. Dieser durfte wiederum als sehr erfolgreich bezeichnet werden. Die Auffuhr von verschiednen Tierfellen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um rund 50 Prozent. Mit 266 Fuchsfellen und 48 Marderfellen waren diese zwei Tierarten am häufigsten vertreten. Nebst den einheimischen Obwaldner Jägern kamen dieses Jahr sehr viele Waidmänner aus dem benachbarten Berner Oberland mit ihren Tierfellen an den Obwaldner Fälimärt. Auch die Jägerschaft aus dem Kanton Nidwalden war dieses Jahr gut in Giswil vertreten.

Gemütliche Unterhaltung am Anlass boten die Giswiler Ländler Ladies und die Kapelle Vergissmeinnicht. Eine grosse Tombola mit über 100 Preisen, darunter ein Obwaldner Jagdpatent und eine Blaser Bockbüchsflinte K95 als Hauptpreise lockten zum Loskauf.

Eine gut funktionierende Festwirtschaft war verantwortlich, dass niemand Hunger oder Durst leiden musste. Die Organisatoren waren rundherum zufrieden mit der diesjährigen Ausgabe des Fälimärts.



2014


Startschuss!

Pelzfellmärkte gibt es in der Innerschweiz schon seit längerem. Jedoch nicht in Obwalden. Um ihre Felle zu verkaufen, mussten die Jäger auf Pelzfellmärkte in anderen Kantonen ausweichen. So entstand bei einer geselligen Runde unter Obwaldner Jägern die Idee, einen eigenen Pelzfellmarkt zu organisieren. Eine Idee wurde Realität. Sechs Obwaldner Jäger setzten sich zusammen und stellten gemeinsam den 1. Obwaldner Fälimärt auf die Beine. 

Am 22. Februar 2014 fand auf dem Forstareal im Pfedli, in Giswil der erste Obwaldner Fälimärt statt. Rund 200 Fuchsfelle wurden in Giswil aufgeführt und von den Käufern begutachtet. Nebst Fuchsfellen wechselten auch etliche Marder- und Dachsfelle und auch Hirsch- und Rehdecken den Besitzer.

Mit der Waffenwerkstatt Ming aus Lungern, Burch 4 Quad aus Giswil und dem Atelier Trachsel aus Ebikon wurde der Obwaldner Fälimärt mit Ausstellern aus den Bereichen Jagen und Outdoor ergänzt.

Das OK zeigte sich hoch erfreut über den unerwartet grossen Besucheraufmarsch.